Ringelastrild (Stizoptera bichenovii)

 

Herkunft und Verbreitung:

Der Ringelastrild kommt im östlichen Australien in der weissbürzeligen Form vor. Im Norden lebt er dagegen als Schwarzbürzeliger Ringelastrild. Er ist auch als Gitterflügelastrild bekannt, da seine Flügel so gezeichnet sind. In den hohen Eukalyptus - und Grasständen wird er in kleinen Schwärmen angetroffen, oft in Wassernähe.

 

 

Beschreibung:

Es ist nicht leicht Männchen und Weibchen bei Ringelastrilden zu unterscheiden. Das einzige sichere Erkennungszeichen des Männchens ist sein kurzer Gesang.

 

Haltungsbedingungen:

Zu den lebhaftesten Prachtfinken gehört der Ringelastrild, der zwar in einem Meterkäfig gehalten werden kann, doch erst in einer Voliere so richtig auflebt. Ein eingespieltes Paar zieht in einem Nistkasten oder Körbchen seine 4 bis 6 Jungen nach einer Brutdauer von 13 Tagen zuverlässig auf.

 

Fütterung:

Eine Hirse - Glanz - Mischung, dazu Gras- u. Wildkrautsamen. Keim- u . Grünfutter sind ihre Grundnahrung. Zur Aufzucht der Jungen ist tierische Nahrung erforderlich.

 

Verhalten und Gesang:

Das Männchen hüpft auf einem Zweig mit oder ohne Halm im Schnabel bei der Balz in grossen Sprüngen auf das Weibchen zu. Dabei singt es und kehrt dem Weibchen den Schwanz zu. Der Gesang, nur vom Männchen zu hören, ist ein leises und wenig abwechselndes Gezwitscher. Die Lockrufe beider Geschlechter sind lang gezogene "tjaaa" oder "tääät", die Kontaktrufe hören sich wie "tätätä" an. Als Warnlaut ist ein kurzes "teck" zu hören, bei Erregung mehrfach gereiht.